Gebetsanliegen des Papstes | Oktober

Shownotes

Im Oktober bittet der Heilige Vater besonders für die Pastoral der mentalen Gesundheit. Wir beten, dass sich die Pastoral der mentalen Gesundheit in der ganzen Kirche integriert, so dass sie zur Überwindung der Stigmatisierung und der Diskriminierung von Personen mit mentalen Erkrankungen hilft.

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00:00:05: Verbunden mit dem weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes und allen Menschen, die einfach beten, beginne ich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

00:00:16: Amen!

00:00:25: Im Oktober bittet der heilige Vater

00:00:27: besonders

00:00:27: für die Pastoral der mentalen Gesundheit.

00:00:31: Wir beten dass sich die pastoral der mentalen Gesundheit in der ganzen Kirche integriert so das sie zur Überwindung der Stigmatisierung und der Diskriminierung von Personen mit mentalen Erkrankungen hilft.

00:02:20: An die Teilnehmer der Konferenz «Wer ist heute mein nächster?» richtete Papst Leo am achzehnten März, es ist dringend notwendig den Blick auch auf die geistige Gesundheit der Menschen zu richten – insbesondere die Jugendlichen den.

00:02:44: die unsichtbaren Wunden der Psyche sind nicht weniger belastend als die sichtbaren wunden.

00:02:53: Gesundheit darf kein Luxus für wenige sein, sondern ist eine Grundvoraussetzung für den sozialen Frieden.

00:03:02: Eine allgemeine Gesundheitsvorsorge ist nicht nur ein technisches Ziel das es zu erreichen gilt, sondern vor allem eine moralische Verpflichtung die sich als gerecht bezeichnen wollen.

00:03:18: Gesundheitsschutz und medizinische Versorgung müssen für die Schwächsten zugänglich sein, denn dies gebietet ihre Würde – auch um zu verhindern dass eine Ungerechtigkeit zum Keim für Konflikte wird.

00:03:37: Die dem Lukas Evangelium entnommene Frage, die beim Thema dieser Konferenz im Mittelpunkt steht geht alle an aber nicht um sich zu rechtfertigen, wie dies der Gesetzeslehrer

00:03:50: tut

00:03:51: sondern um sich selbst wirklich hinterfragen zu lassen.

00:03:56: Es ist eine stets aktuelle Frage auf die es keine einheitliche Antwort gibt, sondern die von jedem Einzelnen eine konkrete präzise Beantwortung verlangt.

00:04:10: Daher können wir uns fragen wer ist für mich in diesem Augenblick meines Lebens?

00:04:16: Der nächste.

00:04:18: Je nach den verschiedenen Situationen, in denen wir leben wird es unterschiedliche Antworten geben was sich nicht ändert.

00:04:27: das ist die Aufforderung auf den anderen zuzugehen vor allem auf den Leidenden.

00:04:38: Im Buch Genesis finden wir eine ähnliche Fragestellung.

00:04:43: Da sprach der Herr zu kein.

00:04:45: Wo ist Abel dein Bruder?

00:04:47: Er entgegnete Ich weiß es nicht.

00:04:50: Bin ich der Hüter meines Bruders?

00:04:54: Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter finden wir die Antwort Ja, du bist der Hütter deines Bruters weil Du berufen bist seine Menschlichkeit zu hüten.

00:05:08: Der heilige Augustinus sagt dass unser Gott und Herr unseren Nächster heißen wollte Denn Jesus Christus, der Herr bezeichnet sich selbst als jenen beim herzigen Samariter, der dem Halbtod Darliegenden zu Hilfe kam als er auf den Weg von Räubern verwundert und liegen gelassen worden war.

00:05:35: In der Enzyklika Fratelli Tutti unterstreicht Papst Franziskus die Rolle der Räuba, die den Reisenden verletzt hatten.

00:05:44: Erinnert uns daran dass die Straßenräuber für gewöhnlich als geheime verbündete jene haben die Straße entlang gehen und auf die andere Seite schauen.

00:05:58: Distanz, Ablenkung und Gewöhnung an den Anblick der Gewalt und des Leids anderer Menschen treiben uns in die Gleichgültigkeit.

00:06:11: Jeder Mann und jede Frau ist insbesondere als Christ aufgerufen seinen Blick auf die Leidenden zu richten, auf den Schmerz einsamer Menschen – auf all jene, die aus verschiedenen Gründen ausgegrenzt und als Ausschussware betrachtet werden, denn ohne sie können wir keine gerechte und auf den Menschen zugeschnittene Gesellschaft aufbauen.

00:06:38: Es ist eine Illusion zu meinen es sei leichter ein glückliches Leben zu erreichen wenn man diese Brüder und Schwestern ignoriert.

00:06:47: nur gemeinsam können wir solidarische Gemeinschaften aufbaut die in der Lage sind sich aller Menschen anzunehmen und in denen zum Nutzen aller Wohlstand- und Frieden Fortschritte machen.

00:07:03: Für die Menschlichkeit anderer zu sorgen ist eine Hilfe, um die eigene Menschlichkeit zu leben.

00:07:12: Liebe Brüder und Schwestern!

00:07:14: Die Kirche hat eine öffentliche Rolle, die sich nicht in ihrem Einsatz in der Fürsorge oder der Erziehung erschöpft sondern die immer im Dienst der Förderung des Menschen und der weltweiten Geschwisterlichkeit steht.

00:07:33: Ich bekräftige daher meinen Wunsch, der zugleich eine Aufforderung ist, dass diese geschwisterliche samaritanische integrative mutige engagierte und solidarische Dimension –die ihre tiefste Wurzel in unserer Vereinigung mit Gott im Glauben an Jesus Christus hat, in unserer christlichen Lebensweise niemals fehlen möge.

00:09:32: Bin ich Teil einer Kirche, die versucht alle Menschen anzunehmen zu verstehen und zu begleiten?

00:09:41: Ist die Gemeinschaft, der ich gehöre einladend – und offen für andere!

00:09:48: Bereits diese Haltung kann Medizin für die Seele sein.

00:10:42: Im Oktober beten wir mit Papst Leo das sich die Pastoral der mentalen Gesundheit in der ganzen Kirche integriert so dass sie zur Überwindung der Stigmatisierung und der Diskriminierung von Personen mit mentalen Erkrankungen hilft.

00:11:01: Ich nehme mir einen Augenblick, um mir die Menschen zu vergegenwärtigen – wie für mich ein offenes Ohr, ein tröstendes Wort, ein stilles Gebet haben wenn ich traurig bin, mich einsam fühle oder einfach überfordert bin.

00:11:17: Ich erinnere mich an die Menschen, die sich um andere Sorgen für sie da sind.

00:11:23: Ich bete um Hoffnung und Verständnis für alle, die unter psychischen Belastungen leiden.

00:12:31: Um auch am Alltag in der Verbindung zu Gott zu bleiben und das Gebetsanliegen des Papstes wachzuhalten kann mir die App Click to Pray eine Hilfe sein.

00:12:43: Zum Abschluss meines Gebeters bete

00:12:45: ich das Gebet des Monats Und die Schatten, die in uns wohnen.

00:13:03: Die stillen Wunden, die oft niemand sieht.

00:13:07: Heute bringen wir dir unsere Brüder und Schwestern... ...die mit Schwierigkeiten & Belastungen ihrer psychischen Gesundheit leben!

00:13:17: Die in Einsamkeit unter Angst, Depression oder einer anderen psychischen Erkrankung leiden.

00:13:25: Du rufst sie beim Namen Mit Zärtlichkeit und in dir finden Sie Würde und Hoffnung.

00:13:34: Vergib uns wo wir weggeschaut haben, wo wir Stigmatisierung und Diskriminierung gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen verstärkt haben.

00:13:47: Macht eine Kirche zu einem offenen Haus, zu einem sicheren Ort an dem alle Platz haben – zu einer Gemeinschaft die begleitet und nicht ausschließt, und sich ohne Angst nähert.

00:14:04: Wir bitten dich her für alle die begleiten, für Fachkräfte Angehörige Freiwillige Für Männer und Frauen Die mit Geduld und Liebe Brücken des Verständnisses Und des Trostes bauen.

00:14:22: Schenke ihnen Kraft und Mitgefühl umzutragen.

00:14:28: Sendet deinen Geist auf uns herab damit wir lernen, die Sorge um die psychische Gesundheit anzunehmen und in das Leben und die Sendung unserer Gemeinschaften der ganzen Kirche zu integrieren.

00:14:44: Und so zu einem lebendigen Zeichen deiner Barmherzigkeit werden, die niemals verlässt und immer wieder aufrichtet.

00:14:55: Amen.

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