27.06 | Samstag der 12. Woche im Jahreskreis

Shownotes

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Empfänger: Verein der Jesuiten in der Schweiz, 6313 Edlibach, IBAN CH03 0900 0000 1579 2559 8 Verwendungszweck: einfach beten!

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00:00:11: Was ist Kontemplation?

00:00:13: Für den Heiligen Ignatius hängt diese Frage eng mit einer anderen Frage zusammen.

00:00:19: Was ist das Leben?

00:00:22: Kontemplations bedeutet, das Leben betrachten zu lernen!

00:00:27: Es ist nicht nur zu leben sondern es mit wachem Herzen wahrzunehmen.

00:00:33: Es ist eine Einladung staunend die Fülle des Tages in den Blick zu nehmen Und zugleich die einzelnen Momente achtsam zu betrachten.

00:00:45: Dabei stellen wir uns zwei Fragen, was habe ich erlebt und wie habe ich es erlebt?

00:00:53: So öffnet sich ein Raum um den Tag neu zu entdecken – und in ihm das zu erkennen, was in diesem Moment besonders wichtig und bedeutsam war!

00:01:10: Ich nehme eine bequeme Position ein.

00:01:15: Ich entspanne meine Muskeln und lasse meinen Geist zur Ruhe kommen.

00:01:24: Du suchst mich und kennst mich.

00:02:55: Durch das Examen versuche ich die Lebendigkeit, um das Erfüllende der Gegenwart Gottes im einen oder anderen Moment dieses Tages zu erspüren.

00:03:09: Es geht dabei nicht um die Menge.

00:03:12: Ich bleibe bei dem was wirklich wichtig war Und lasse es noch einmal lebendig werden Nicht nur im Kopf sondern auch im Herzen.

00:03:23: Und ich danke Gott für das, was wir gemeinsam erleben durften!

00:04:28: Ich bitte den heiligen Geist um Licht, dass sich meinen Tag mit den Augen sehen kann, mit denen Gott ihn sieht.

00:04:37: Ich bitte ihn, dass ich fähig werde mein Leben so zu betrachten wie er es betrachtet.

00:05:18: Ich lasse den ganzen Tag an mir

00:05:20: vorüberziehen.".

00:05:23: die einzelnen Meditationszeiten, die Arbeit, die Pausen.

00:05:32: Ich werde mir bewusst was um mich herum geschehen ist und auch was in mir vorging.

00:05:42: Gemeinsam mit Gott schaue ich darauf wie sich mein innerer Zustand im Laufe des Tages entwickelt hat.

00:05:52: Wie habe ich mich am Morgen gefühlt als ich aufgewacht bin beim Duschen?

00:06:00: beim Frühstück, beim Anziehen.

00:06:06: Wie war es während den Meditationszeiten bei der Arbeit in den einzelnen Pausen?

00:06:49: Welche Gefühle und inneren Haltungen haben mich begleitet?

00:06:57: Ich wähle den stärksten Moment dieses Tages und spreche mit Gott darüber!

00:09:06: Welche Auswirkungen hat dieser Moment auf mich – und wo war Gott in all

00:09:13: dem?".

00:09:49: Welche innere Haltung prägt mein Gebet und meine Meditation?

00:09:56: Kreise ich dabei um mich selbst, um meine Probleme, um mein eigenes Ich.

00:10:34: Neige ich dazu, mich zu bewerten oder mich mit anderen zu vergleichen?

00:10:43: Oder richte ich mein inneres Auge auf Gott und lausche dem was er mir sagt?

00:11:04: spüre ich Spannung, Druck Vielleicht auch Langeweile oder Getriebenheit.

00:11:13: Oder bin ich getragen von Gottes Gegenwart?

00:11:18: Wie kann ich auf diese Gefühle reagieren?

00:11:48: Jetzt richte ich gemeinsam mit Gott meinen Blick nach vorne, auf das Morgen!

00:11:55: Ich frage mich – wie möchte ich den kommenden Tag

00:11:59: leben?!

00:12:01: Ich bitte Gott um die Gnade und die Tugend, die ich brauche damit es mir mit seiner Hilfe gelingt.

00:12:23: Wenn ich das Gefühl habe, zu etwas berufen zu sein kann ich ein kleines Versprechen für den kommenden Tag abgeben und ich bitte Gott um seine Hilfe, damit ich dieses Versprechen auch wirklich halten kann.

00:13:08: zum Abschluss des Examens mache ich eine kleine Geste so wie ich es auch bei meinen Gebeten tun würde um den Tag mit Dankbarkeit abzuschließen und alles, was war behutsam in Gottes Hände zu liegen.

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