03.06 | Mittwoch der 9. Woche im Jahreskreis

Shownotes

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Empfänger: Verein der Jesuiten in der Schweiz, 6313 Edlibach, IBAN CH03 0900 0000 1579 2559 8 Verwendungszweck: einfach beten!

Lesung

Mk 12, 18-27

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart

Musik

  • Ubi Caritas © Juliano Ravanello, «Music of Silence»

  • Inside Chartres Cathedral No.2 © Hans Christian, «Sancta Camisia»

  • O Lord, listen to my prayer © Margaret Rizza & Kevin Duncan, «Her music for Piano»

Transkript anzeigen

00:00:06: Heute ist Mittwoch der dritte Juni.

00:00:09: Verbunden mit den Menschen, die einfach beten, beginne ich mein Gebet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen

00:00:18: Geisters.".

00:01:38: Die heutige Lesung ist aus dem Markus Evangelium.

00:02:12: Moser hat uns vorgeschrieben, wenn ein Mann der einen Bruder hat stirbt und eine Frau hinterlässt aber kein Kind dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.

00:02:24: Es lebten einmal sieben Brüder.

00:02:27: Der erste nahm sich eine Frau und als er starb hinterließ er keine Nachkommen.

00:02:33: Da nahmen Sie der zweite.

00:02:34: auch er starbb ohne nachkommen zu hinterlassen und ebenso der dritte.

00:02:40: keiner der sieben hatte nachkommen.

00:02:43: Als Letzte von allen starb die Frau.

00:02:46: Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein?

00:02:50: Alle Sieben haben sie doch zur Frau gehabt!

00:02:53: Jesus sagte zu ihnen, ihr ert euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes.

00:03:00: Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht noch lassen sich heiraten sondern sind wie Engel im Himmel.

00:03:13: Ich

00:03:51: stehe am Rand dieses Dialogs und höre zu.

00:03:57: die nicht nur Fragen, sondern prüfen wollen.

00:04:06: Die Sarduzäer treten vor, gebildet selbstsicher und erzählen dieser seltsame Geschichte von der Frau, die sieben Männer überlebt Bruder um Bruder doch ohne Kind bleibt.

00:04:25: Ich sehe wie die Umstehenden schmunzeln.

00:04:29: Es klingt fast wie ein Rätsel mit einer versteckten Falle.

00:04:34: Wessen Frau wird sie sein, dort wo alles anders sein soll?

00:04:40: Doch die Antwort ist unerwartet.

00:04:44: Es ist nicht die irdische Ordnung, die in die Auferstehung hineinträgt.

00:04:52: Ich spüre wie der Wind die Worte weiter trägt.

00:04:56: Gott is kein Gott der Toten!

00:05:00: In diesem Satz liegt etwas Lebendiges – fast Trotzendes.

00:05:06: Die Frage nach der Frau verblasst.

00:05:09: Stattdessen bleibt ein größerer Gedanke im Raum, das Leben bei Gott nicht einfach eine Verlängerung des Diesseits ist sondern Verwandlung.

00:05:22: und während die Diskussion verebt habe ich das Gefühl dass hier weniger eine Streitfrage geklärt wurde als ein Blick geöffnet weg von unseren engen Vorstellungen hin zu einer Wirklichkeit, die größer ist als unsere Berechnungen.

00:06:29: In der Begegnung im inneren Austausch mit Gott wird der Blick weit und weich.

00:06:37: Wo kann mein Blick auf andere an Härte verlieren?

00:07:26: Wo ist mein Leben innerlich hart geworden Und bin ich bereit, mich von Gottes Güte genau hier berühren zu lassen.

00:08:21: Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die unerwartete Weite und Öffnung, die sich im Kontakt mit Jesus

00:08:33: ergibt.".

00:09:04: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat stirbt und eine Frau hinterlässt aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.

00:09:15: Es lebten einmal sieben Brüder!

00:09:18: Der erste nahm sich eine Frau und als er starb, hinterließ er keine Nachkommen.

00:09:24: Dann nahmen Sie der zweite – auch eher starb ohne nachkommen zu hinterlassen – und ebenso der

00:09:31: dritte.".

00:09:32: Keiner der Sieben hatte nachkommen.

00:09:35: Als Letzte von allen starb die Frau.

00:09:38: Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein?

00:09:42: Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt!

00:09:45: Jesus sagte zu ihnen, ihr ehrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes.

00:09:52: Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, heiraten sie nicht noch lassen sich heiraten sondern sind wie Engel im Hemmel Das aber die Toten auferstehen.

00:10:05: Habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen?

00:10:07: In der Geschichte vom Dornbush, in der Gott so Mose spricht!

00:10:11: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaacs und der Gott Jakobs.

00:10:17: Er ist kein Gott von Toten sondern von Lebenden.

00:10:22: Ihr ert euch sehr!

00:10:45: Meine Gedanken um Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an was mich bewegt.

00:13:24: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme!

00:13:30: Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

00:13:35: Unser tägliches Brot gibt uns heute und vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

00:13:44: Und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen denn dein ist das Reich und die Kraft, und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

00:14:25: Amen!

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